Planung und Meilensteine des Projekts Justitia 4.0

 

Das Projekt Justitia 4.0 ist über einen Zeitrahmen von rund acht Jahren angelegt. In diesem Zeitraum werden die Plattform «Justitia.Swiss» sowie die eJustizakte-Applikation entwickelt und schrittweise eingeführt. Auf nationaler Ebene läuft der Gesetzgebungsprozess für das Bundesgesetz über die Plattform für die elektronische Kommunikation in der Justiz (BEKJ). Wichtiger Bestandteil des Projekts ist daneben auch die aktive Begleitung Verfahrensbeteiligter. In jedem Bereich konnten bereits zahlreiche Fortschritte erzielt werden. 

Masterplan zum Projekt Justitia 4.0

Der Masterplan gibt eine Übersicht über die inhaltliche und zeitliche Strukturierung des Vorgehens und zeigt die wichtigsten Zusammenhänge innerhalb des Projekts Justitia 4.0. Er bildet gleichzeitig die Grundlage dafür, die verschiedenen Teilprojekte Plattform, eJustizakte-Applikation und Transformation vertiefter zu planen und anzugehen. Entsprechend aktuellen Entwicklungen wird der Masterplan von Zeit zu Zeit Änderungen erfahren. 

Erfolgte und geplante Meilensteine des Projekts Justitia 4.0

 
  • 2019
    Der Kick-off des Projektes Justitia 4.0 findet statt.

  • 2019-2021
    In Zusammenarbeit mit neu etablierten Fachgruppen werden die Anforderungen an die Plattform «Justitia.Swiss» detailliert erhoben und Konzepte in den Bereichen Kommunikation und Transformation erarbeitet.

  • 2019-2020
    Mehrere «Sandboxes» werden realisiert. Diese dienen dazu, Prototypen und produktionsnahe Piloten umzusetzen. 

  • 2021
    Im Juli wird die WTO-Ausschreibung gestartet, mit welcher je ein Partner für die Entwicklung und den technischen Betrieb der Plattform «Justitia.Swiss» gesucht wird.

  • 2022
    Im Juli werden die Zuschläge erteilt. Die Firma Zühlke Engineering AG wird die Plattform entwickeln und die Firma ELCA Informatik AG wird für den technischen Betrieb verantwortlich sein.

  • 2023
    Eine Grundversion der Plattform «Justitia.Swiss» wird entwickelt.

  • 2023
    Das Parlament startet voraussichtlich mit den Beratungen zum Bundesgesetz über die Plattform für die elektronische Kommunikation in der Justiz (BEKJ).

  • 2024-2026
    Die Pilotierung und der schweizweite Rollout erfolgen in mehreren Schritten.

  • 2024-2025
    Bund und Kantone schliessen eine Vereinbarung, die als Grundlage für die Schaffung einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft für den Betrieb der Plattform dienen wird. 

  • ca. 2025
    Das Bundesgesetz über die Plattform für die elektronische Kommunikation in der Justiz (BEKJ) tritt in Kraft.