Damit der Weg zum Recht nicht mehr über Papierberge führt.

Vision und Zielsetzungen Justitia 4.0

Vision der elektronischen Aktenführung (eJustizakte) und des elektronischen Rechtsverkehrs

Die papierlose Justizakte wird in allen Verfahrensabschnitten des Zivil,- Straf- und Verwaltungsgerichtsverfahrens durch alle Beteiligten verwendet und medienbruchfrei ausgetauscht. Das Ziel ist, 

  • den elektronischen Rechtsverkehr inkl. Akteneinsicht flächendeckend über alle föderalen Stufen und Instanzen einzuführen, sowie
  • die Geschäfte der Justizbehörden, ab Beginn des Verfahrens bis zum Archivieren der Akten, elektronisch zu führen
  • und dadurch die elektronische Justizakte generell als massgebende und rechtsgültige Akte zu etablieren.

Zielsetzungen Justitia 4.0 im Detail

Nebst den thematischen Zielen (funktionale Ziele) sind nicht-funktionale und Vorgehens-orientierte Zielsetzungen festgelegt worden.

Ergebnisziele funktional

  • Zentrale Eingangsportal für die Justiz:
    «One-Stop-Shop»
  • Ersatz Papierakte durch elektronisch Akte
  • Ersatz Postverkehr durch elektronischen Datenaustausch und
    Ermöglichung elektronischer Akteneinsicht

Ergebnisziele nicht-funktional

  • Weiterhin gut funktionierende Justiz
  • Für alle Akteure
  • Gewährleistung eines gesetzeskonformen, sicheren Systems
  • Aufbau eines modernen, wirtschaftlich optimierten Systems unter Berücksichtigung der existierenden Fachapplikationen
  • Einhaltung von Software-Qualitätsstandards

Vorgehensziele

  • Frühe Einbindung der Betroffenen / Interessensvertreter. Proaktive, transparente Kommunikation über Ziele , Vorgehen und anstehende Veränderungen. Berücksichtigung von Feedback.
  • Auf gemachten Erfahrungen aufbauen (national und international)
  • Kurze Einführungszeit / Übergangsphase pro Organisationseinheit
  • Iteratives Vorgehen
  • Einsatz moderner Kollaborationsmethoden im Projekt