Masterplan

Der Masterplan gibt eine Übersicht über die inhaltliche und zeitliche Strukturierung des Vorgehens und zeigt die wichtigsten Abhängigkeiten. Er bildet gleichzeitig die Grundlage die verschiedenen Teilprojekte vertiefter zu planen und anzugehen.

 

 

  • In der Periode 2018-2020 findet die detaillierte Erhebung der Anforderungen statt. Dazu werden unterschiedliche Fachgruppen und Begleitgruppen etabliert, welche die Projektarbeiten unterstützen.
  • In den Jahren 2019-2020 werden mehrere «Sandboxes», dies sind Gefässe um Prototypen oder produktionsnahe Pilotvorhaben umgesetzt.
  • Im Jahre 2021 werden die Implementierungs- und Betriebspartner im Rahmen einer WTO-Ausschreibung bestimmt. Voraussichtlich wird die Ausschreibung mehrere Lose umfassen. Die Erfahrungen aus den «Sandboxes» fliessen in die Einschreibung mit ein.
  • Die Umsetzung und der schweizweite Rollout sind in mehreren Iterationen für die Jahre 2022 – 2026 geplant.

Eine wichtige externe Abhängigkeit stellt der laufende Gesetzgebungsprozess dar. Die geplante Gesetzgebung wird die Verwendung der eJustizakte und die papierlose Aktenführung in der Justiz – mit gewissen Ausnahmen – für obligatorisch erklären.
Ein Masterplan wird von Zeit zu Zeit Änderungen erfahren.

Fachgruppenplenum III: Sandboxes und ein Blick über die Grenze

Die Arbeiten am Aufbau der Plattform Justitia.Swiss laufen seit rund zwei Jahren. Am 18. November 2020 fand das dritte Fachgruppenplenum als hybrider Event statt. Während sich die Referenten im KKL versammelten, schalteten sich die Fachgruppenmitglieder online zu. Dabei wurden die Arbeiten der Fachgruppen, die Ergebnisse der Sandboxes sowie die Analysen des elektronischen Justizarbeitsplatzes von Österreich und Baden-Württemberg vorgestellt.

Konzeptphase 2019-2020: Sandboxes und Analyse von digitalen Justizarbeitsplätzen

Seit dem Kick-off anfangs 2019 befindet sich das Projekt Justitia 4.0 in der Konzeptphase. In dieser Zeit wurden unter anderem mit verschiedenen Sandboxes (produktionsnahe Piloten) getestet, wie beispielsweise bestehende IT-Landschaften der Kantone mit der Plattform verknüpft werden können bzw. wie Mitarbeitende der Justizbehörden und verfahrensbeteiligte Personen (Anwälte/Anwältinnen, Geschädigte) Zugang zur Justizplattform Justitia.Swiss erhalten können, um Dokumente zuzustellen oder einzusehen. Ebenfalls wurde der Aktenaustausch zwischen Staatsanwaltschaft und Gericht abgebildet und getestet. So konnten Erfahrungen im Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit, Machbarkeit, Gesetzeskonformität oder die administrativen Prozesse gemacht werden. Gleichzeitig ging der Blick ins Ausland nach Österreich und Baden-Württemberg, wo der elektronische Justizarbeitsplatz bereits eingeführt ist. Das Projekt geht mit der Ausschreibung der Plattform im ersten Quartal 2021 in die Umsetzungsphase.

 

Die Fachgruppen beginnen mit ihren Arbeiten im Frühling 2019

Die von den Fachgruppen behandelten Themen entsprechen den Basiselementen des Projektes Justitia 4.0. Es sind dies unter anderem:

eJustizakten-Applikation (JAA)

Austauschplattform „Justitia.Swiss“

Kommunikation und Transformation

Recht

Einführungstag Fachgruppen

Am 28. März 2019 war es endlich soweit: Wir konnten mehr als 100 Fachgruppenmitglieder persönlich in Lausanne begrüssen. Das Bundesgericht stellte die Infrastruktur für den Anlass zur Verfügung.

Kickoff Event vom 14. Februar 2019

Unter dem Motto «Damit der Weg zum Recht nicht mehr über Papierberge führt» haben wir am 14. Februar 2019 den nationalen Kickoff des Projekts Justitia 4.0 durchgeführt.